Sandra Stein zieht als erste Grüne Abgeordnete aus dem Hochsauerlandkreis in den Bundestag ein März 12, 2025März 12, 2025 Als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sundern sind wir wahnsinnig stolz. Sandra Stein aus Sundern-Hagen wird als erste Abgeordnete ihrer Partei den Hochsauerlandkreis im Deutschen Bundestag vertreten. Dieses historische Ergebnis markiert einen bedeutenden Meilenstein für die GRÜNEN in Sundern und zeigt das wachsende Interesse an nachhaltiger Politik. Steins Wahlsieg stellt einen Wendepunkt in der politischen Landschaft des Hochsauerlandkreises dar, der traditionell vor allem von der CDU dominiert wurde. Ihr Erfolg ist ein Zeichen dafür, dass Themen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und eine nachhaltige Wirtschaft auch in ländlichen Regionen zunehmend an Bedeutung gewinnen. „Es ist für mich eine große Ehre, als erste GRÜNE Abgeordnete aus dem Hochsauerlandkreis in den Bundestag einziehen zu dürfen“, erklärte Sandra Stein in ihrer ersten Stellungnahme. „Während des intensiven Wahlkampfes hatte ich die Gelegenheit, zahlreiche Gespräche mit Wählerinnen und Wählern, aber auch mit Unternehmen und Bürgermeistern aus unserer Region zu führen. Diese wertvollen Einblicke und Anliegen werde ich nun mit nach Berlin nehmen und mich dort mit Nachdruck für die Interessen unseres Kreises einsetzen.“ Themenschwerpunkte und erste Vorhaben Stein hat bereits zentrale politische Schwerpunkte benannt, die sie im Bundestag vertreten will. Besonders der Ausbau erneuerbarer Energien, eine verbesserte Verkehrsanbindung des ländlichen Raums sowie die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft stehen auf ihrer Agenda. „Der Hochsauerlandkreis hat großes Potenzial, eine Vorreiterrolle bei der Energiewende zu spielen“, betont die frisch gewählte Abgeordnete. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass mehr Investitionen in Wind- und Solarenergie fließen und die Menschen vor Ort direkt von dieser Entwicklung profitieren.“ Zudem plant sie, sich für bessere öffentliche Verkehrsanbindungen einzusetzen. „Gerade im ländlichen Raum brauchen wir attraktivere Alternativen zum Auto. Ich werde mich für eine Stärkung des Schienenverkehrs und bessere Busverbindungen einsetzen, damit die Menschen in unserer Region flexibler und umweltfreundlicher mobil sein können.“ Ein Blick auf ihre beruflichen Wurzeln und Familie Stein ist nicht nur Politikerin, sondern auch Unternehmerin. Gemeinsam mit ihrem Mann Stefan Appelhans leitet sie den Familienbetrieb Sorpetaler Fensterbau, der bereits in fünfter Generation besteht. Mit mehr als 80 Angestellten steht das Unternehmen exemplarisch für den innovativen Mittelstand in der Region. „Die kleinen und mittleren Betriebe sind das Herzstück der sauerländischen und südwestfälischen Wirtschaft. Sie brauchen Rahmenbedingungen, die es ihnen ermöglichen, auch noch in vielen Jahren gute Jobs hier vor Ort zu schaffen“, betont Stein. „Eine starke, stabile Wirtschaft erkennt die Chancen, die in Nachhaltigkeit liegen.“ Als Unternehmerin hat Stein besonders den Mittelstand im Blick. Sie fordert weniger Bürokratie und praxisnahe Lösungen für Betriebe. „Zu viele Berichtspflichten, insbesondere zur Nachhaltigkeit, erschweren kleinen und mittleren Unternehmen den Alltag“, kritisiert sie. Zudem seien hohe Energiepreise eine Bedrohung für die Wettbewerbsfähigkeit: „Stromsteuer und Netzentgelte müssen gesenkt werden.“ Ein ambitionierter Start in Berlin Sandra Stein hat bereits Ihre Arbeit aufgenommen. Sie will besonders im Wirtschaftsausschuss ihre Praxiserfahrung als Unternehmerin einbringen und nachhaltige Unternehmensmodelle stärken. Sie ist eine von 85 Grünen Stimmen in Berlin, die für eine zukunftsweisende Politik kämpfen. Wir als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sundern wünschen Sandra viel Erfolg und werden als Ihr Ortsverband hinter ihr stehen.